Das Lied der Könige: Kriminalroman by Batya Gur

By Batya Gur

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Betrachtungen eines Unpolitischen

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Hilflos kapitulierend, doch mit offenkundigem Widerwillen öffnete sie die Tür und rückte ein Stück zur Seite, bis Michael im Raum stand, ganz in der Nähe des Laufstalls, gegen den der Cellokasten gelehnt war. In dem Laufstall lag das rundliche Baby auf dem Rücken, die Arme nach den Seiten ausgestreckt. Es hatte die Beine durchgedrückt und atmete rasselnd. Das Cello selbst lag auf einem kleinen Sofa neben einem Haufen Wäsche unter einem großen Ölgemälde, einer aufgezogenen Leinwand ohne Rahmen, das nach einem eiligen Blick eine schwarz, weiß, graue Landschaft im Nebel darzustellen schien.

Auf jeden Fall«, sagte er entschieden, »habe ich gar keine Wahl. « Er wies mit der Hand Richtung Baby. »Wie alt ist sie? Ich habe ein paar Fläschchen und genü- 34 gend Milchpulver, denn ich habe angefangen zuzufüttern«, sagte sie, während sie in den hinteren Raum der Wohnung ging. Michael wartete, bis sie zurückkam, und verfolgte ihre Bewegungen, als sie auf einen runden Tisch in der Eßecke ein verpacktes Babyfläschchen und eine verschlossene Milchpulverdose stellte. Sie blieb stehen und wartete auf eine Antwort.

Fragte die Frau. Das sanfte Licht, das noch durch das große Fenster fiel, verfing sich in den weißen Strähnen zwischen ihren Locken, bevor es einen kleinen Fleck mit aufgelösten Umrissen über ihrem linken Busen anstrahlte. »Alles. Fläschchen, Brei, Windeln und so weiter«, murmelte er verlegen, weil er spürte, daß seine Geschichte kaum glaubwürdig war. Wieder spürte er die Angst, da erneut die Erkenntnis in ihm keimte, etwas Unrechtes zu tun. Doch er verdrängte sie hastig. »Alles ist zu. Wegen des Feiertags machen die Geschäfte zwei Tage lang nicht mehr auf.

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