Buddhas erste Unterweisung : die vier edlen Wahrheiten by Rinpotsche Gonsar

By Rinpotsche Gonsar

Im Wildpark von Sarnath nahedem Fluß Ganges gab BuddhaSchakyamuni seine ersten Unterweisungen für Menschen. Dabeilehrte er seine ersten fünf Schülerdie Vier edlen Wahrheiten. DieseWahrheiten sind eine vollständigeBeschreibung der state of affairs einesWesens und enthalten schon alleAspekte der gesamten Unterweisungen des Buddha. Die erste edle Wahrheit bechreibtdie Leiden unseres Daseins, vor allemdie grundlegenden Vorgänge von Geburt, adjust, Krankheit und Tod,die wir unweigerlich durchlaufen. Die zweite edle Wahrheit zeigtdie Wurzel dieser Vorgänge in uns. Die dritte edle Wahrheit zeigt,daß es eine endgültige Freiheitvon allen Leiden und deren Ursachen gibt. In der vierten edlen Wahrheitbeschreibt Buddha, wie wir unserenGeist entwickeln müssen, um dieseFreiheit zu erreichen und ein reines,bleibendes Glück und Frieden inuns hervorzubringen.

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Wenn eine Person Entsagung im eigenen Geist hervorbringt, dadurch nach individueller Befreiung strebt und sich bemüht, dieses Ziel zu erreichen, wird ein solcher Weg im Buddhismus als geringerer Weg bezeichnet, als Kleiner Weg oder als Weg der Person mit geringerer geistiger Fähigkeit. Der Grund dafür ist, daß sich diese Person zwar nicht ausschließlich, aber hauptsächlich um sich selbst kümmert. Das bedeutet nicht, daß eine solche Person gleichgültig gegenüber den anderen Wesen wäre. Sie sorgt sich aber hauptsächlich um diese individuelle Befreiung, nach der sie sich stark sehnt und auf die sie ernsthaft hinarbeitet.

In diesem Zusammenhang ist mit Unwissenheit aber eine Unwissenheit gemeint, die für das gesamte zyklische Dasein verantwortlich ist. Diese sehr subtile und grundlegende Unwissenheit wird im Buddhismus als selbstgreifende Unwissenheit bezeichnet. Sie ist die Grundlage für alle unsere Handlungen. Es handelt sich dabei um eine Unwissenheit, die nach einer falschen Identität der eigenen Person, und zwar nach einem eigenständig existierenden Selbst greift. Das ist die Wurzelverblendung. Alle anderen Verblendungen, wie Anhaftung, Haß, Ärger, Verlangen und so weiter sind damit verbunden.

Solch leidvolles Dasein zu einem Ende zu bringen ist die Bedeutung von Nirvana. Ein Ende der Person oder des Kontinuums ist nicht unter Nirvana zu verstehen, sondern das Ende der Unwissenheit und aller damit verbundenen Verblendungen wie Begierde, Haß, Eifersucht und Stolz. Man spricht im Buddhismus von sechs Wurzelverblendungen und zwanzig sekundären Verblendungen. Es sind eigentlich noch viel mehr, denn alle diese negativen Vorstellungen sind so zahlreich, daß wir sie nicht genau zählen können.

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